Zurück zu Menschen in Not

Tipp kam aus Italien: Traumwohnung für Steffi und ihre Jungs

22.10.2015 | Andrea Uhrig

Keine Tiere, keine Schulden, zwei Jobs: Trotzdem bekam die alleinerziehende Zahnarzthelferin Steffi in München nur Absagen bei ihrer Wohnungssuche. Fast elf Monate suchte sie vergeblich. Dank ihres Hilferufs über die immowelt.de-Initiative Verändere Deine Stadt fand die Münchnerin dann doch einen Vermieter mit Herz.

Zahnarzthelferin, Kellnern, glücklich, Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de
Zahnarzthelferin Steffi aus München ist glücklich: Dank der immowelt.de-Initiative „Verändere Deine Stadt“ hat sie nach über 60 Absagen eine Wohnung gefunden – nur zwei Gehminuten von ihrer alten Adresse entfernt. Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de

Eine Drei-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss unweit der alten Adresse – für Steffi (35) wurde dank der immowelt.de-Initiative Verändere Deine Stadt ein Traum wahr. Unter der Schlagzeile „Mietwahnsinn München: Zwei Jobs und trotzdem bald obdachlos?“ war das Schicksal der alleinerziehenden Zahnarzthelferin bekannt geworden. Viele Vermieter hatten ihr abgesagt, weil sie Doppelverdiener bevorzugten, andere hatten sich gar nicht erst gemeldet. Keiner traute ihr zu, die Miete für eine Zwei- oder Drei-Zimmer-Wohnung stemmen zu können. Langsam lief der Mutter die Zeit davon, denn das Haus, in dem sie lebte, sollte abgerissen werden.

Zwei Minuten von der alten Adresse

Sogar in Italien erfuhr ein Münchner übers Internet von der Notlage der 35-Jährigen. Nachdem er den kleinen Film über Steffi auf veraendere-deine-stadt.de gesehen hatte, informierte er seinen Bruder in der alten Heimat. Denn der hatte eine Wohnung im Münchner Norden zu vermieten, zwei Gehminuten von der alten Adresse entfernt. Nur wenig später nahm der zukünftige Vermieter mit der kleinen Familie Kontakt auf. Nach einem Telefonat schaute er persönlich vorbei, um sich ein Bild von der engagierten Mutter zu machen – und ihr dann gleich zuzusagen. Steffi war überglücklich. 

Verändere Deine Stadt, München: Zwei Jobs, zwei Kinder, Fotos: Nadine Hackemer/immowelt.de
Steffi mit ihren Söhnen Joel (5, l.) und Liam (6): Als Alleinerziehende, die neben ihrer Festanstellung am Wochenende und abends noch kellnert, befindet sich täglich auf einer Gratwanderung zwischen Job und Familie. Deshalb war es für sie besonders wichtig, dass die neue Wohnung in der Nähe zu den Arbeitsstellen und zu ihrer Mutter (Foto rechts), die ihr bei der Betreuung hilft, liegt. Fotos: Nadine Hackemer/immowelt.de Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de

Denn als Alleinerziehende mit zwei Jobs ist sie auf kurze Arbeitswege und die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Im neuen Zuhause müssen ihre beiden Jungs weder Kindergarten noch Schule wechseln, ihre Wege bleiben auch nach dem Umzug fast gleich. Ein besonderer Glücksfall für Steffi ist, dass ihre Mutter weiterhin in der Nähe ist, um einzuspringen, wenn sie am Abend oder am Wochenende zum Kellnern geht. Inzwischen ist die Familie umgezogen – wir wünschen ihr viel Glück im neuen Heim.

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