Freudentränen dank „Verändere Deine Stadt“: Immowelt-Initiative hilft seit zwei Jahren Menschen in Wohnungsnot

10.12.2015

Soziale Initiative von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, führt Menschen in Wohnungsnot und Vermieter zusammen / Drei Städte, unzählige Erfolgsgeschichten: Seit zwei Jahren ist www.veraendere-deine-stadt.de online / Gesuche und Angebote für Wohnungen, Büros sowie Lagerräume gratis

Verändere Deine Stadt, Nürnberg, Ridwan, Foto: Nadine Hackemer / immowelt.de
Ridwan umarmt seine Vermieterin: Dank der Nürnbergerin und ihrem Mann konnte der Teenager mit seinem Freund eine Wohngemeinschaft in Johannis gründen. Die Wohnung hat er selbst renoviert. Foto: Nadine Hackemer / immowelt.de Foto: Nadine Hackemer / immowelt.de

Nürnberg, 10. Dezember 2015. Mit gutem Beispiel vorangehen – und Menschen in Wohnungsnot helfen: Seit zwei Jahren unterstützt „Verändere Deine Stadt“ Hilfsbedürftige bei der Wohnungssuche und Vermieter mit Herz. Die deutschlandweit einzigartige Online-Plattform von immowelt.de, einem der größten deutschen Immobilienportale, führt Suchende und Helfer in München, Berlin und Nürnberg zusammen. Hier können nicht nur Geringverdiener, Alleinerziehende und Flüchtlinge kostenlos inserieren. Vermieter bezahlen für das Einstellen von Wohnungen, Gruppen-, Keller- oder Lagerräumen ebenfalls nichts. 

Die Idee zu dem Projekt hat einen sehr ernsten Hintergrund: Günstiger Wohnraum ist in Deutschlands Metropolen mittlerweile Mangelware. Mit einem kleinen Budget ist die Suche nach einem bezahlbaren Zuhause oft schier aussichtslos. „Die Situation auf dem Wohnungsmarkt wird sich durch den Zustrom gerade in Ballungsgebieten weiter verschärfen. Deshalb wollen wir mit unserem kostenlosen Angebot einen Beitrag dazu leisten, Vermieter und Menschen in Not zusammenzubringen“, erklärt Immowelt-CFO Ulrich Gros das Engagement. 

Das Projekt macht bundesweit Schlagzeilen

Über die Initiative fand auch eine Nürnberger Familie ihren neuen Mieter: Ridwan flüchtete als Teenager ohne seine Eltern aus Somalia nach Deutschland. Sein Leben war in Gefahr, nachdem er sich geweigert hatte, sich den radikalen Al-Shabaab-Milizen anzuschließen. Die Flucht dauerte über ein Jahr und führte ihn nach Franken. Nachdem der Schüler volljährig war, versuchte er eine Wohnung zu finden. Über Monate erhielt Ridwan nur Absagen, obwohl die Mietzahlung aufgrund der Übernahme durch das Sozialamt gesichert ist.

Dann brachte „Verändere Deine Stadt“ das Schicksal des Jungen an die Öffentlichkeit. Das Nürnberger Paar, das selbst Kinder im ähnlichen Alter hat und schon des Öfteren in Afrika seine Urlaube verbrachte, las Ridwans Geschichte und war tief berührt: „Da wir eine Wohnung hatten, die bald frei wurde, stand für uns sofort fest, dass er dort einziehen kann.“ Wenig später begann der Teenager mit der Renovierung der drei Zimmer. Mit seinen Freunden strich er die Wände und verlegte Laminat für seine WG. Inzwischen teilt er sich die Wohnung mit einem jungen Landsmann. Ein wichtiger Schritt in ein selbstständiges Leben in der neuen Heimat, der nicht nur die beiden Schüler, sondern auch ihre Vermieter glücklich macht: „Helfen kann so einfach sein.“ 

Der entscheidende Tipp kam aus Italien

Auch in München und Berlin gab es solche Erfolgsgeschichten, die teilweise bundesweit Schlagzeilen machten. Völlig verzweifelt war beispielsweise die alleinerziehende Mutter Steffi: Obwohl sie zwei Jobs hatte, bekam sie mit ihren beiden kleinen Söhnen ein Dreivierteljahr lang nur Vermieterabsagen. Die Zeit drängte. Das Haus, in dem sie lebte, sollte abgerissen werden. Zehntausende klickten auf den vom „Verändere Deine Stadt“-Team gedrehten Kurzfilm, in dem die Münchnerin weinend ihre vergebliche Suche schilderte. Schließlich kam der entscheidende Tipp für die Traumwohnung aus Italien: Der Bruder ihres jetzigen Vermieters war auf die verzweifelte Mutter aufmerksam geworden. Wenig später war der Mietvertrag unterschrieben. Bei Steffi flossen wieder Tränen – diesmal vor Glück.

Einen Projektfilm sowie weitere Geschichten für Nürnberg, München und Berlin finden Sie auf www.veraendere-deine-stadt.de. Wir stellen gerne einen ersten Kontakt zu Betroffenen her. Für Fragen steht Ihnen Andrea Uhrig (0911/52025-830 oder deinestadt@immowelt.de) zur Verfügung. 


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